LIEBE ABBY: Online-Einkäufe des Mannes erschöpfen das Budget und die Geduld der Ehefrau
Anzeigenöffentlicht: April 17, 2026 at 10:00 AM
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Eine Leserin, die sich als »Von allem bedeckt« aus Kalifornien vorstellt, wandte sich an die Kolumne »Liebe Abby«, um das zwanghafte Online-Einkaufsverhalten ihres Ehemannes anzusprechen. Das Paar ist seit 50 Jahren verheiratet, doch in den letzten Monaten kaufte er täglich zwei oder drei Pakete mit unnötigen Artikeln wie Obstentkernen und Lufterfrischern. Diese Einkäufe belaufen sich auf mehr als 2.000 Dollar pro Monat mit seiner Kreditkarte und stellen nun eine erhebliche finanzielle Belastung dar, da die Ehefrau im Ruhestand ist und kein eigenes Einkommen mehr hat.\n\nTrotz freundlicher Gespräche, in denen er verspricht, darauf zu verzichten, setzt sich der Zyklus fort: Wöchentlich werden 15 weitere unnötige Artikel geliefert. Die Situation führte bereits zu Lebensmittelverschwendung, da der Überlauf im Vorratsraum dazu zwingt, noch gut verwendbare Lebensmittel wegzuwerfen, um Platz für neue Abonnements zu schaffen. Die Kolumnistin weist darauf hin, dass dieses Verhalten möglicherweise einer Sucht entspricht, die durch einen Dopaminschub und nicht durch echte Notwendigkeit ausgelöst wird.\n\nAls empfohlene Maßnahme wird vorgeschlagen, eine 12-Schritte-Organisation namens »Spenders Anonymous« (Anonyme Ausgabenjunkies) aufzusuchen, um das Problem zu bewältigen. Obwohl der Ehemann die Familie durch nicht-finanzielle Beiträge unterstützt, lastet die finanzielle Belastung nun schwer auf der im Ruhestand lebenden Ehefrau, die zuvor ihren Lebensstil finanzierte.
Wichtige Erkenntnisse
Zwanghaftes Online-Einkaufen kann sich zu einer ernsthaften finanziellen Sucht entwickeln, die Haushalte besonders während des Übergangs in den Ruhestand unverhältnismäßig stark belastet.
Es ist entscheidend, dieses Verhalten als potenzielles psychologisches Problem und nicht bloß als übermäßiges Ausgeben zu erkennen, um eine wirksame Lösung zu finden.
Professionelle Hilfe durch Selbsthilfegruppen kann einen Weg nach vorne bieten, wo mündliche Vereinbarungen versagen.
Der Erfolg solcher Interventionen hängt jedoch davon ab, ob die betroffene Person bereit ist, die zugrundeliegenden Ursachen anzuerkennen.