Ausländische Frau wegen Online-Glücksspielverstoßes mit 10.000 RM Geldstrafe belegt | Sarawak Tribune
Anzeigenöffentlicht: April 17, 2026 at 09:06 AM
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Das Magistratsgericht in Kuching verurteilte eine 19-jährige indonesische Frau zu einer Geldstrafe von 10.000 RM wegen ihrer Beteiligung an Online-Glücksspielaktivitäten. Agis Adelia bekannte sich schuldig und wurde angewiesen, im Falle der Nichtzahlung drei Monate Haft zu verbüßen. Das Urteil wurde heute, am 17. April, vor der Richterin Leona Dominic Mojiliu gesprochen.\n\nAdelia wurde gemäß Abschnitt 4B(a) des Common Gaming House Act 1953 angeklagt, der eine Höchststrafe von 100.000 RM pro beschlagnahmtem Glücksspielgerät sowie bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe vorsieht. Die Polizei verhaftete sie am 11. März in einem Café an der Jalan Stutong, nachdem sie den Verdacht hegte, dass sie Online-Verkäufe von Prepaid-Guthabenaufladungen betrieb. Erste Überprüfungen ihres Mobiltelefons ergaben dessen Nutzung zur Registrierung für Online-Glücksspiele sowie zum Aufladen von Guthaben über E-Payment-Dienste.\n\nWährend der Untersuchung beschlagnahmten die Behörden ein Mobiltelefon und 315 RM Bargeld, das die Angeklagte freiwillig übergab. Ein Glücksspiel-Experte bestätigte, dass das Gerät als Glücksspielgerät funktionierte, wodurch die Beweislage gegen sie gestärkt wurde. Derzeit verbüßt sie eine dreimonatige Haftstrafe gemäß Abschnitt 6(1)(e) des Immigration Act 1959/63.\n\nNach Verbüßung ihrer Haftstrafe ordnete das Gericht an, dass sie an das malaysische Einwanderungsamt überstellt wird. Der Fall wurde vom stellvertretenden öffentlichen Ankläger Muhammad Aidil Akmal Shahridan vertreten, während die Angeklagte während des Verfahrens unvertreten blieb.
Wichtige Erkenntnisse
Dieser Fall unterstreicht die strikte Durchsetzung der Anti-Glücksspielgesetze gegenüber ausländischen Staatsangehörigen, die innerhalb Malaysias tätig sind.
Die Verurteilung zeigt, wie Mobilgeräte zunehmend als potenzielle Glücksspielgeräte im Rahmen bestehender Gesetzgebung überprüft werden.
Während die unmittelbare Strafe finanzielle Sanktionen und Inhaftierung umfasst, signalisiert die Überstellung an die Einwanderungsbehörden eine fortlaufende Kontrolle der Visakonformität von Tätern.
Zukünftige Fälle könnten ähnliche gerichtliche Entscheidungen hervorbringen, da sich digitale Glücksspielaktivitäten weiterentwickeln.