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Die National Investigation Agency (NIA) hat einen weitaus umfangreicheren Terrorplan im Zusammenhang mit der Explosion im Red Fort aufgedeckt, als zunächst bekannt war. Entgegen früheren Berichten, die von einem von Anfang an geplanten Autobombenanschlag ausgingen, beabsichtigten die Beschuldigten zunächst groß angelegte Drohnen- und Raketenangriffe in Delhi, wobei sie Taktiken verwendeten, die an Terrorgruppen wie Hamas und ISIS erinnern. Diese Gruppen haben zuvor Drohnen eingesetzt, um Sprengstoffe zu transportieren oder kleine Raketen abzufeuern, um maximale Zerstörung und Panik zu verursachen. Das Terror-Modul wollte diese Methoden nachahmen, indem es Drohnen modifizierte, um Sprengstoffe zu tragen und abzufeuern. Da jedoch die notwendigen technischen Fähigkeiten fehlten, versuchten sie, Experten in Elektronik, Mechanik und Programmierung zu rekrutieren, um die erforderlichen Systeme zu bauen. Ein Hauptbeschuldigter, Jasir Bilal Wani, war Berichten zufolge an diesen technischen Experimenten beteiligt und arbeitete an Drohnenteilen und Sprengstoffen in der Nähe der Al Falah Universität in Faridabad.\n\nNach wochenlangem langsamen Fortschritt beim Drohnenplan wechselte die Gruppe zu einer Autobombe, die als leichter ohne technische Hilfe durchführbar galt. Ein Hyundai i20 wurde mit Hilfe des Beschuldigten Amir beschafft, der eine entscheidende Rolle beim Erwerb des Fahrzeugs spielte. Die Sprengstoffe wurden im Auto verstaut, das dann am 10. November von Dr. Umar un Nabi, dem Selbstmordattentäter, gefahren wurde. Die Explosion in der Nähe des Red Fort tötete mindestens 14 Menschen und verletzte viele weitere, was weit verbreitete Panik und Schäden an nahegelegenen Fahrzeugen verursachte. Vor der Explosion wurde ein bedeutender Sprengstoffvorrat an einem mit der Al Falah Universität verbundenen Ort sichergestellt, was Bedenken hinsichtlich der Verbindung der Universität mit dem Terrornetzwerk aufwarf.\n\nDr. Umar un Nabi, ein kaschmirischer Arzt, der mit der Al Falah Universität verbunden ist, war tief in die Planung und Koordination der Terroraktivitäten eingebunden. Er gründete auch eine verschlüsselte Kommunikationsgruppe in der Signal-App, um die Operationen des Moduls zu koordinieren, darunter Mitglieder wie Muzammil, Adeel, Muzaffar und Irfan, die jeweils unterschiedliche Rollen im Netzwerk übernahmen. Die Festnahme von Jasir Bilal Wani, einem Politikwissenschafts-Absolventen aus Jammu und Kashmir, brachte die technischen Ambitionen der Gruppe ans Licht. Wani gab zu, eng mit Umar zusammengearbeitet zu haben und wurde angeblich für einen zukünftigen Selbstmordanschlag vorbereitet.\n\nDie Untersuchung zeigte auch eine klare Arbeitsteilung innerhalb des Terror-Moduls. Die Finanzierung wurde hauptsächlich von Ärzten wie Dr. Muzammil verwaltet, die Rekrutierung wurde von Irfan geleitet, der mehrere kaschmirische Jugendliche anwarb, und die Waffenbewegung wurde von Adeel, Umar, Muzammil und Irfan koordiniert. Die Gruppe nutzte verschlüsselte Kommunikation und vertrauenswürdige persönliche Verbindungen, um einer Entdeckung zu entgehen. Waffen, darunter ein Krinkov-Gewehr und eine Pistole, wurden im Besitz des Beschuldigten Dr. Shaheen gefunden, der Berichten zufolge erhebliche finanzielle Beiträge zur Gruppe leistete. Mehrere dokumentierte Treffen, bei denen Waffen gereinigt, übergeben und gesammelt wurden, deuten auf eine gut organisierte Operation hin.\n\nUnterdessen hat die Kriminalabteilung der Polizei von Delhi eine Untersuchung gegen die Al Falah Universität eingeleitet und zwei FIRs registriert. Eine FIR wirft der Universität vor, auf ihrer Website fälschlicherweise ein Zertifikat der University Grants Commission (UGC) 12B angegeben zu haben. Die angebliche Verbindung der Universität zum Terror-Modul hat ernsthafte Fragen zur Rolle und Aufsicht der Institution aufgeworfen. Während die Untersuchung andauert, prüft die NIA digitale Geräte, Finanzunterlagen und Kommunikationsnetzwerke, um weitere Details über die Struktur und Aktivitäten des Moduls aufzudecken.