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Die Bewohner von Boston haben den schwedischen Süßigkeiten-Trend aufgegriffen, der dank eines viralen TikTok-Videos eines New Yorkers im Januar 2024 die USA erobert hat. Dieses Video zeigte das nächtliche Ritual des Erstellers, schwedische Süßigkeiten auszuwählen, und löste schnell eine stadtweite Obsession für die einzigartig aromatisierten, zuckerüberzogenen Gummis und Schokoladen aus. Die Beliebtheit der Süßigkeiten beruht nicht nur auf dem Geschmack – sie gelten auch als gesünder als typische amerikanische Süßigkeiten, da sie glutenfrei und frei von Maissirup und Transfetten sind. Geschäfte wie Madeleine’s Candy Shop, The Sweetish Fish und lil sweet treat sind zu Hotspots geworden, an denen Einheimische Tüten dieser Leckereien aus bunten Mischbehältern schöpfen.\n\nMadeleine’s Candy Shop eröffnete im South End von Boston, nachdem die Besitzerin Madeleine Brason frustriert war über den Mangel an lokalem Zugang zu schwedischen Süßigkeiten. Sie gab ihre Karriere in der Gesundheitswissenschaft auf, um das Geschäft im Februar 2024 zu eröffnen, inspiriert von ihrem eigenen süßen Zahn und dem viralen TikTok-Hype. Madeleine’s bietet etwa 50 Süßigkeitenbehälter an, die mit 1,50 $ pro Unze berechnet werden, und gibt sogar Essstäbchen aus, um die Hände beim Naschen sauber zu halten. Einige Süßigkeiten, wie die beliebten Bubs mit Marshmallow-Textur, sind fast sofort ausverkauft und werden jetzt in vorverpackten Tüten verkauft. Kürzlich erweiterte Madeleine’s das Angebot um ein Soft-Serve-Eisfenster mit Vanille- und Ahornsirup-Geschmack, das mit Süßigkeiten garniert wird und das süße Erlebnis weiter verbessert.\n\nUnterdessen begann The Sweetish Fish auf Cape Cod als Süßigkeiten-Truck, betrieben von Savanna Vaughn und Cara Crupi-Culmaine, die traditionellem Penny Candy mit schwedischen Leckereien neues Leben einhauchen wollten. Ihr Süßigkeiten-Pop-up im Seaport-Gebiet von Boston bietet eine „Daily Catch“-Auswahl von etwa einem Dutzend Süßigkeiten für 1,75 $ pro Unze. Das Geschäft verbindet sein Fischmarkt-Thema mit rosa Netzbeuteln für größere Einkäufe. Bubs sind hier ebenfalls ein Grundnahrungsmittel und werden als „Einstiegssüßigkeit“ für Neulinge beschrieben. Die Besitzerinnen betonen, dass der Mischstil die Gemeinschaftsinteraktion fördert, wobei Kunden jeden Alters über die verschiedenen Texturen und Geschmacksrichtungen plaudern.\n\nLil sweet treat, das im September 2024 im West Village von New York City begann, hat jetzt sechs Standorte, darunter einen in der Newbury Street in Boston. Die Gründerin Elly Ross wurde durch ihre weltweiten Süßigkeitenverkostungen motiviert, ein Geschäft zu schaffen, das einzigartige internationale Süßigkeiten anbietet. Sie möchte den Süßigkeitenmarkt durch die Einführung neuer Texturen und Geschmacksrichtungen, die normalerweise nicht verfügbar sind, beleben und spricht Süßigkeitenliebhaber jeden Hintergrunds und Alters an. Der Standort in Boston wurde nach vielen Anfragen von lokalen Süßigkeitenenthusiasten eröffnet, die sich nach einem neuen süßen Ziel sehnten.\n\nDer schwedische Süßigkeiten-Trend in Boston spiegelt einen breiteren kulturellen Wandel wider, der die Erkundung internationaler Süßigkeiten und gesünderer Leckereien fördert. Die virale Social-Media-Exposition kombiniert mit gemeinschaftsorientierten Unternehmen hat die Stadt zu einem Zentrum für diese neue Süßigkeiten-Obsession gemacht. Von exklusiven Süßigkeiten wie Bubs bis hin zu verspielten Eistoppings und fischthematischer Verpackung definieren diese Geschäfte neu, wie Bostonians ihren Zuckerkonsum genießen – eine Misch-Tüte nach der anderen.